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Inhalt der Website: Die Website des Bündner Naturmuseums zeigt Ihnen auf, was es bei uns alles zu entdecken und erleben gibt. Daneben bietet sie Ihnen auch einen interessanten Blick hinter die Museumskulissen.

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BNM  :  Sammlung  :  Präparation.

Unsere Adresse:
Bündner Naturmuseum · Masanserstr. 31 · CH-7000 Chur · Tel.: +41 (0)81 257 28 41 · E-Mail

Unsere Internet-Adresse: http://www.naturmuseum.gr.ch
  |   Öffnungszeiten: Di - So: 10:00 - 17:00 h, Montags geschlossen.

Präparation/Konservierung

Das Museum sammelt und zeigt Naturobjekte. Nur wenige von diesen können genau so, wie sie der Natur vorkommen, im Museum aufbewahrt und ausgestellt werden.

Mineralien werden von den Kristallsuchern oder Strahlern in mühsamer Arbeit aus den Klüften geborgen. Meistens müssen sie nur vom Kluftlehm befreit und gewaschen werden. Jede weitere Präparation entfällt in der Regel. Eine Ausnahme machte die berühmte Goldstufe aus der Val Sumvitg. Das Gold musste mit mechanischen und chemischen Techniken freigelegt werden. Gesteinsproben müssen in der Regel schon im Feld auf eine handliche Grösse verkleinert werden. In der Ausstellung zeigt das Museum allerdings einige grosse Gesteinsbrocken, die mit grossem Aufwand in die Ausstellung transportiert wurden. Manche Fossilien bedürfen keiner Präparation. Bei anderen Fossilfunden müssen die Skelette oder Schalen in mühsamer Kleinarbeit aus dem Gestein herausgearbeitet werden.

Biologische Objekte wie Pflanzen oder Tiere sind der Verwesung unterworfen, welche mittels Konservierung verhindert wird. Pflanzen werden getrocknet, sorgfältig gepresst, mit Chemikalien vor Frassschäden geschützt und manchmal sogar auf Papier-Bogen aufgeklebt.

Zur Konservierung von Tieren gibt es eine Vielzahl von Methoden. Insekten werden hauptsächlich aufgespannt, getrocknet und genadelt. Kleinere Wirbeltiere wie Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger können für wissenschaftliche Zwecke in Konservierungsflüssigkeiten wie Alkohol o.ä. eingelegt werden. Von Wirbeltieren, besonders von Säugetieren und Vögeln werden dermoplastische Präparate hergestellt. Dabei wird dem Tier die Haut samt Haaren oder Federn abgezogen. Diese wird in einem aufwendigen Verfahren konserviert und dann auf einen künstlichen Körper aufgebracht, dem der Präparator die gewünschte Form und Haltung gegeben hat. Zur Herstellung von Skeletten wird das Fleisch von Hand, mit Hilfe von Speckkäfern oder anderen Techniken von den Knochen entfernt. Diesen wird anschliessend in der Entfettungsanlage das Fett entzogen.

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